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My sweet, sweet Ana

 

So...also nun ein wenig über meine Geschichte...

Als kleines Mädchen war ich eigentlich immer recht Zierlich, mit der Pubertät, die mit elf jahren einsetzte, änderte sich das dann langsam. Ich bekam mehr Hüften und auch mein restlicher Körper bekam Feminie Formen. Als ich Zwölf war, zogen wir um und ich wechselte die Schule. Ich fühlte mich das erste halbe Jahr überhaupt nicht wohl in dem neuen Ort und dem neuen Haus ich hatte meine altem Freunde aufgeben müssen und noch keine neuen gefunden, da die Leute hier irgendwie ganz anders waren. Aus Kummer und weil ich wieder zurück wollte und mich einsam und verlassen fühlte fing ich an zu zunehmen, zwar nicht viel aber irgendwann fingen mich meine Mitschüler an zu hänseln. Sie beschimpften mich, oder schlugen mich gegen Türen wenn ich zur Schule kam. Ich fing an meine erste Diät zu halten und abzunehmen. Dann wechselte ich die Klasse und kam sehr gut mit den Mitschülern klar, aber die Lehrer hatten es auf mich abgesehen. Ich hatte mich in der neuen Klasse mit einem Mädchen angefreundet. wir machten viel zusammen und ich war sehr oft bei ihr, meistens direkt nach der Schule. Ihre Eltern kümmerten sich nicht um sie. Wir haben irgendwann aus Langeweile angefangen uns bis auf die Unterwäsche auszuziehen und uns gegenseitig die Körperstellen an denen man zu fett ist und abnehmen muss mit einem Edding markiert. wir gingen Wetten ein, wie viel man innerhalb einer Woche abnehmen kann. Ich merkte, dass ich Kilos verlor ohne Mühe und ich merkte auch, dass es toll ist dünn zu sein. Alle kamen auf mich zu und bewunderten mich, wie toll ich aussehe. ich bekam viele neue Freunde und hohes Ansehen. Doch dann, machten mich die Lehrer so fertig, dass ich zusammenbrach. Ich wechselte auf meine alte Schule. Dort war alles Super. Viele beneideten mich um mein Aussehen. Also hungerte ich weiter. Aber ich fühlte mich nicht mehr wohl in meinem Körper. Wenn ich in den Spiegel sah, sah ich eine fette, hässliche Kuh. Wegen der schlechten Noten, wechselte ich in der Neunten Klasse vom Gymnasium auf eine Realschule in der Nähe meines Wohnortes. Hier fand ich sofort gute, viele Freunde. Und auch die Lehrer waren super. Ich hatte gute Noten. Aber ich fühlte mich von Tag zu Tag schlechter. Ich wollte so aussehen wie die ganzen hübschen Mädchen aus meiner Klasse, so wie meine beste Freundin, die super schlank war. und ich? ich war fett. Also aß ich immer weniger und nahm immer mehr ab. ich hatte immer mehr tiefe depressionen und begann mich mit Ritzen aus den Löchern zu holen. irgendwann lag ich dann im Krankenhaus weil mein Kreislauf schlapp machte und wog 43kg. Auch weil ich die Nahrung im Krankenhaus komplett verweigerte, wurde ich Zwangsernährt. Danach kam ich in eine Klinik für Essgestörte. Als ich ein dreiviertel Jahr später entlassen wurde, war alles nur noch schlimmer, meine Depressionen, meine Selbstverletzungen und mein Essverhalten. Nach meinem Abschluss zog ich dann in eine andere Stadt um mein Abi zu machen. ich wollte dort ein neues Leben anfangen. Anfangs lief alles bestens. Ich Ritzte mich nicht mehr und die Depressionen waren auch weg, selbst das mit dem Essen wurde ein wenig besser. Dann entkam ich nur knapp einer Vergewaltigung durch einen bekannten. Das warf mich alles total zurück und ich beschloss wieder zu Hungern. Irgendwann bin ich dann auf eine Seite im Netz gestoßen die von Pro- Ana handelte. Ich beschloss mich dessen anzuschließen. Ich wusste ich hatte die Kraft und vorallem den Willen nicht um dagegen anzukämpfen, also wollte ich damit leben lernen. Und es tut mir gut. Ich bin mittlerweile in einem Forum, in dem ich mich mit anderen Mitgliedern austauschen kann. Es tut gut, zu wissen, das man nicht alleine ist auf dem harten Weg zur Perfektion. Und mir geht es gut. Ich könnte mir heute ein Leben ohne Ana nicht mehr vorstellen, ich bin froh das ich sie habe, sie hilft mir mich durch mein Leben zu kämpfen. Wenn ich heute noch einmal entscheiden müsste ob Ana oder ein Leben in Therapie ich würde mich immer wieder für Ana´s Weg entscheiden.

Dünne Menschen werden geliebt, Fette bleiben auf der Strecke! 




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